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Home »  Die Zeitschrift »  Archiv »  Jahrgang 2002 »  Ausgabe 1/2002 »  Spezielles / Neues »  AKÖH

AKÖH

„NiedrigEnergieHäuser haben wir schon immer gebaut“, können AKÖH Mitglieder (und viele andere engagierte Holzbauer) dem fragenden Kunden sagen. Und: „Unsere Häuser sind besser als der NEH- Standard nach neuer EnEV 2002“. Damit haben sie zwei Mal recht und doch lässt sich mit einem „NiedrigEnergie“-Angebot zukünftig kein Blumentopf mehr gewinnen. Wer sich von der nun sehr breit gewordenen Masse abheben will, braucht zweierlei:

  • Ein Hauskonzept, das über die allgemeinen Anforderungen hinausweist und förderungsfähig ist und:
  • Detaillierte Kenntnisse der Nachweisverfahren, um mit möglichst wenig Kostenaufwand ganz „normale“ Häuser für ganz „normale“ Kunden bauen zu können.

All dies lernt man nicht auf EnEV-(Kurz)Veranstaltungen, die allerorts angeboten werden. Für die Praxis verwertbare Kenntnisse zum Effizienz- Tuning von Holzhäusern können AKÖH- Mitglieder (und andere engagierte Holzbauer) in drei aktuellen Weiterbildungsveranstaltungen erwerben.

Bauen und Heizen mit Holz
Der energie- und umweltbewusste Holzhausbau braucht neue Perspektiven. Es reicht nicht, sich mit den Wettbewerbern darüber zu streiten, wer das bessere NiedrigEnergieHaus baut. Günstige Förderkredite der KfW gibt es neben dem bekannten Programm für „PassivHäuser“ nur noch für die sogenannten „EnergieSparHäuser 40 und 60“.

Deren Energie-Kennwerte sind bereits auf Basis der neuen Berechnungsverfahren (inkl. Warmwasser- Bereitung, Heizanlage und Primärenergieumwandlung) ermittelt. Das KfW 40-Haus entspricht in etwa dem PassivHaus-Standard. Unterm Strich läuft der zweite Standard (60 kWh/ m2a) auf das hinaus, was man landläufig DreiLiterHäuser nennt.

Bei Holzbaubetrieben und -kundschaft steigt die Nachfrage zu Heizen mit Holz. Angesichts der heutigen Qualität der Gebäudehülle von Holzhäusern, werden die zu bevorratenden Mengen an Holzbrennstoffen überschaubar. Ein bis zwei Kubikmeter Holzpellets können für die gesamte Wärmeversorgung eines Jahres ausreichen.

Mit diesen Themen beschäftigt sich, in bekannt anschaulicher und kurzweiliger Form das AKÖH- Basis-Seminar, das Anfang März zum dritten Mal angeboten wird.

Energiebedarfsausweis und/oder Energiepass
Eine der echten Innovationen der neuen EnEV ist der „Energiebedarfsausweis“ nach § 13 (siehe auch dnq 6/2001). Ist der „Energiepass“, der bislang Bestandteil des AKÖH- Gebäudebriefs war, damit hinfällig? Angesichts der unübersehbaren Schwächen des „vereinfachten Verfahrens“ nach EnEV (siehe Artikel in diesem Heft) ist das Gegenteil der Fall. Der Energiepass des Institut Wohnen und Umwelt (IWU) ist weiterhin das verlässlichste Planungswerkzeug für energieeffiziente Gebäude.

Der IWU-Pass ist auf den neuen Stand der Normung gebracht worden. Die EnEV Nachweisrechnung wird gleich mitgeliefert. Das neue Kurzverfahren steht als Download auf der Homepage IWU, www.iwu.de zur Verfügung.

Die Anzahl der Stellschrauben, an denen man drehen kann, ist allerdings für viele noch unüberschaubar. Jede Maßnahme hat ihren Preis und ihre zu kalkulierenden Auswirkungen. Nur eine genaue Kenntnis der Optimierungschanchen kann zu kostengünstigen Lösungen führen, denn die „kleinen Unterschiede“ haben oft große Auswirkungen.

Deshalb bieten wir ein Vertiefer- Seminar für diejenigen an, die am Ende am Rechner sitzen und die Daten eintragen werden. Hauptreferent ist einer der besten Kenner der Materie, Tobias Loga vom IWU.








Planung von Lüftung und Heizung im Wohnungsgrundriss mit condetti®HT.

 



 



 








Auswertung der AG-Ergebnisse im Plenum beim AKÖH Basis- Seminar, im PH-Schulungsgebäude philbus[21] des e.u.[z.]

 

 




Holzhäuser ohne Wärmebrückenzuschlag
Eine der wichtigsten Neuerungen der EnEV ist die Berücksichtigung von Wärmebrücken bei der Ermittlung der Transmissionsverluste. Wir berichteten in früheren Heften (dnq 5, 6/2000 und 3/2001) ausführlich darüber. Es wurde der Nachweis erbracht, dass Holzhäuser mit optimierten Anschlussdetails ohne Wärmebrückenzuschläge gerechnet werden können. Sogar negative (außenmaßbezogene) Wärmebrückenkoeffizienten sind möglich.

Dieser Nachweis muss nicht für das einzelne Haus, aber spezifisch für das verwendete Holzbausystem geführt werden. Man kann damit Fachplaner, die über die entsprechenden Berechnungsprogramme verfügen, beauftragen. Das kostet am Anfang ca. 2.000,– bis 3.000,– € und hat Folgekosten bei späteren Systemänderungen.

Man kann aber auch selber rechnen und dabei schlauer werden. Mit dem Berechnungsprogramm „Therm“ wurden von Daniel Kehl die Wärmebrücken- Koeffizienten in den o.g. dnq-Heften ermittelt. Dieses Programm hat drei große Vorteile:

  • Die kostenlose Programm Version ist voll funktionsfähig.
  • Das Programm ist übersichtlich und einfach zu handhaben.
  • Aufgrund der vorliegenden Berechnungen können alternative Konstruktionen leicht entwickelt werden.

Dazu bieten wir ein ganz neuartiges Tagesseminar an, bei dem wir rückhaltlos aufklären, alles, was an verwertbarem Datenbestand existiert, weitergeben und so den „Selberrechnern“ und den Dienstleistern eine solide Arbeitsgrundlage mit nach Hause geben.

Weiterbildung im Dreierpack
Alle drei Veranstaltungen finden im philbus[21], dem neuen Seminargebäude mit passivhaustauglicher Holzbauhülle und Haustechnik im Energie- und Umweltzentrum am Deister in Springe/ Eldagsen statt. n

Bauen und Heizen mit Holz und Sonne
Das 3. AKÖH- Basis- Seminar
Innovative Bauphysik und effiziente Haustechnik
für den ökologischen Holzrahmenbau
Mo, 04. März bis Mi, 06. März 2002

Die Referenten: Richard Adriaans, Bauingenieur, Geschäftsführer des AKÖH, Herford; Robert Borsch-Laaks, Sachverständiger für Bauphysik, Aachen;
Armin Grebe, Sachverständiger für Gebäudetechnik, Hannover

Neue Normen und Neue EnEV
Wie rechnen wir weiter beim Heizenergiebedarf?

Mo, 22. und Di, 23. April 2002 im e.u.[z.], Springe

Die Referenten: Prof. Dieter Wolff und Kati Jagnow,
FH Braunschweig/Wolfenbüttel; Armin Grebe, Sachverständiger für Gebäudetechnik, Hannover;
Robert Borsch-Laaks, Büro für Bauphysik, Aachen

Wärmebrücken bei Holzhäusern Selber rechnen macht schlau

Mo, 06. Mai 2002 im e.u.[z.], Springe

Die Referenten: Daniel Kehl, Universität Leipzig,
Lehrstuhl für Holzbau und Stahlbau
(Prof. Dr. Ing. Stefan Winter)
Robert Borsch-Laaks, Büro für Bauphysik, Aachen


Nähere Infos und Anmeldeunterlagen anfordern bei der Nähere Infos und Anmeldeunterlagen anfordern bei der Geschäftsstelle des:
Arbeitskreis ökologischer Holzbau e.V., Stedefreunderstraße 306, D-32051 Herford, Fon 05221/ 34 79 43,
Fax 33 22 0, e-mail: info@akoeh.de

 




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